Wiener Charta: Kinderrechte im digitalen Raum
In einer immer stärker vernetzten Welt ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche ihre Rechte im digitalen Raum kennen und verstehen. Es gibt bereits viele unterschiedliche Gesetze, Regeln und Ideen, die sich mit Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum befassen. Es fehlt aber an Übersetzer*innen, die diese Texte so übersetzen, dass sie verständlich für alle sind und den Alltag von Kindern und Jugendlichen widerspiegeln.
Eine „Charta“ ist eine Art Handbuch, in dem Prinzipien, Rechte und Pflichten festgehalten werden. In der „Wiener Charta für digitale Rechte für Kinder und Jugendliche“ werden also Grundsätze festgehalten, die bestimmen, was die Stadt Wien tun kann, um die Rechte von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum gut zu schützen und zu fördern.
Die Erarbeitung der Wiener Charta ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Menschenrechtsbüro der Stadt Wien und der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft. Beide Institutionen verbindet das gemeinsame Ziel, Kinder- und Jugendrechte als Menschenrechte sichtbar zu machen und ihre Umsetzung auch im digitalen Raum voranzutreiben. Ein zentrales Leitprinzip dieses Prozesses war die aktive Beteiligung von jungen Menschen auf Augenhöhe, im Sinne des in der Kinderrechtskonvention verankerten Rechts auf Mitbestimmung.


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