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Kinderrechteorganisationen warnen vor Kürzungen bei Sozialhilfe

In einer gemeinsamen Presseaussendung warnen Kinderrechteorganisationen und Interessensvertretungen vor Kürzungen bei der Sozialhilfe.

Für Familien, die Sozialhilfe erhalten, sind Streichungen existenzbedrohend. Denn das ohnehin knappe Haushaltsbudget muss umgehend wieder für das Nötigste, also Wohnen, Energie und Lebensmittel, ausgegeben werden. Dabei macht die Sozialhilfe in Österreich ohnehin weniger als 0,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Mit Einsparungen in dieser Größenordnung lässt sich der Haushalt von Bund und Ländern also nicht sanieren. Im Raum stehen Verschlechterungen für Familien in der Sozialhilfe, etwa die Anrechnung der Familienbeihilfe oder – von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich große – Kürzungen bei den Kinderzuschlägen.

Presseaussendung Volkshilfe Österreich